Montag, 6. Juli 2026

Edinburgh - no Scotland, no Party

Es gibt Städte, die besucht man...

Und dann gibt es Edinburgh. Eine Stadt, die einen mit Tinnitus begrüßt, mit Live Music festhält und mit Fish und Chips davon überzeugt, dass Frittieren tatsächlich eine Kunstform sein kann.

Mitten in der WM waren wir natürlich genau dort, wo man sein musste. Als beim Schottland-Spiel die Nationalhymne erklang, bebte die ganze Stadt. Gefühlt Tausende sangen aus voller Kehle, jeder Pub stand still – Gänsehaut. Für ein paar Minuten hatte man das Gefühl, ganz Schottland würde gleichzeitig Luft holen.

Der Whiskey? Sagen wir es diplomatisch: der hässlichste Whiskey ever. Aber irgendwie gehört genau das dazu - und natürlich haben mir meine "Kumpels" nur das beste zum probieren gegeben. Nach zwei Schlücken musste ich trotzdem passen. Zum Glück war das Probiergläsli nicht allzu groß – sonst wäre dieser Logbucheintrag vermutlich nie entstanden.

Dazwischen unzählige Vodkas und Biere, Live Music an jeder zweiten Ecke, dumme Sprüche, noch dümmere Entscheidungen und mindestens ein legendärer Clubbesuch jenseits der 120 Dezibel.

Als wäre Edinburgh nicht schon komplett überlaufen gewesen, strömten plötzlich unmengen Frauen in Cowboyhüten, Westernstiefeln und Outfits, die gefühlt zu 80 Prozent aus guter Laune bestanden, durch die Straßen. Grund dafür war das Zach-Bryan-Konzert. Ob Zufall oder göttliche Fügung – sie fluteten die Stadt und versüßten unseren Aufenthalt ganz erheblich. Bestrebungen der Weltturnee zu folgen sind noch nicht umgesetzt, aber mal schauen was noch kommt...

Frei nach dem Motto „Auf gute Freunde“ waren wir einmal mehr in legendärer Höchstform. Zwischen Gelächter, Pub-Hopping und völliger Selbstüberschätzung durfte natürlich auch der "Schwertkampf" brasilianischer Art nicht fehlen – völlig sinnlos vollgefressen, aber genau deshalb unvergesslich.

Edinburgh, du warst laut, verrückt und verdammt geil.

Scotland's on fire, your defense is terrified :-)

No Scotland. No Party. - Fuck ja :-)





















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